Wed Nov 17 2010 16:00:00 GMT-0800 (PST) | November 2010

In meinem Astronomie-Kurs habe ich ein Mädchen kennengelernt, dass mir vom Leoniden Meteoriten Schauer erzählt hat. Wir haben uns gestern dazu im Park verabredet und ich habe nicht nur meine Kamera, sondern außerdem ein Stativ und ein 75-300mm Teleobjektiv von einem Freund mitgenommen. Ungefähr 2 Stunden haben wir den Himmel (mehr oder weniger aufmerksam) beobachten. Ich würde ja sagen, dass der Begriff "Schauer" etwas ... irreführend ... ist. Wir haben ein paar Meteoriten gesehen, aber nicht so viele wie erhofft. Das mag allerdings auch daran liegen, dass der Mond sehr hell war und erst gegen Morgen untergegangen ist, außerdem war hätte sich Nordamerika erst gegen 3 Uhr morgens direkt in den Schauer gedreht und wir sind aber schon um 1 Uhr nachts wieder nach hause gegangen, weil es dann doch recht kalt wurde. Davis ist fast schon so ein bisschen Wüstenklima. Warme bis heiße Tage, aber kühle Nächte.

Ich habe eine Anwendung auf meinem Android Phone, mit der ich alle Konstellationen, Sterne, Planeten, Nebel und Galaxien angezeigt bekomme. Sehr praktisch. Vor allem wenn man seine eigenen Beobachtungen mit dem Wissen aus dem Astronomiekurs verbinden möchte.

Ah, dort ist Beteigeuze. Ein roter Riese, etwas kälter als die Sonne, aber unglaublich gigantisch und hell, sodass man ihm gut mit bloßem Auge sehen kann, auch wenn er über 400 Lichtjahre entfernt ist.

Die Bilder sind interessant geworden, aber natürlich kein Vergleich zu den Bildern vom Hubble Space Telescope. Mit Bildbearbeitung kann man noch ein bisschen was herausholen, aber nächstes Mal müsste man eigentlich ein richtiges Teleskop nehmen und ein bisschen weiter weg von künstlicher Beleuchtung sein.

posted 2010-11-18