Tue Dec 21 2010 16:00:00 GMT-0800 (PST) | December 2010

Endlich wieder raus aus Davis, endlich wieder in die große Stadt, endlich wieder nach San Francisco! Im Endeffekt blieb ich zwar dieses Mal nur zwei Nächte in San Francisco, aber es hat sich definitiv gelohnt. Angefangen hat es mit der Bahnfahrt von Davis nach Berkeley. Allein diese Bahnfahrt lohnt sich auf jeden Fall, jedenfalls wenn man einen Fensterplatz hat. Entsprechende Bilder habe ich ja bereits in einem früheren Beitrag gezeigt.

In Berkeley habe ich mich wieder mal im Caffe Trieste mit dem Italiener gesprochen und bei einem Stück Kuchen etwas über Gott und die Welt geredet. Abends bin ich dann weiter nach San Francisco und zum Rite Spot Café in der 17th Street in der Nähe von "The Mission", wo entspannt bei etwas Pianomusik seinen Drink genießen kann ohne Eintritt zahlen zu müssen. Als die Musik dann vorbei war, bin ich wieder zurück in Richtung Mason Street und habe mit zwei Freunden noch etwas über Grundstückspreise in Sonoma County und vieles andere mehr geredet.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nach Haight-Ashbury gehen, was ich zwar schlussendlich auch gemacht habe, aber es hat sich alles ziemlich hinausgezögert und so habe ich die berühmte Kreuzung erst im Dunkeln erreicht, als es dann auch noch zu regnen anfing. Ich werde sicherlich noch einmal dorthin gehen, hoffentlich im Hellen und bei gutem Wetter. Danach bin ich dann wieder zurück zur Market Street und von da aus erst zur Mission Street, wo auch das Noisebridge ist, in das ich auch irgendwann noch einmal hineinmöchte, und dann zur Valencia Street. Dort habe ich mir dann einen leckeren Burrito geholt und bin danach in den Elbo Room. Das ist ein kleiner, aber feiner Club/Bar, vergleichbar mit denen, die ich aus Berlin gewöhnt bin und in Davis vermisse. Gerade als ich beim "The Simpsons" Pinball Automat den Multiball-Bonus freigeschaltet hatte, begann auch schon die Vorband zu spielen. Der Sänger war ziemlich abgedreht, die Musik sehr rockig, hatte aber auch stellenweise auch etwas Blues. Insgesamt hat mir Inferno of Joy aber doch ganz gut gefallen. Als dann das erste Set vorbei war und umgebaut wurde, bin ich mal kurz herausgegangen. Genau pünktlich um mit ein paar anderen Gästen die Mondfinsternis zu beobachten. Dann begann aber auch schon die Hauptband, den ich auf keinen Fall verpassen wollte. Thee Swank Bastards hieß das Quartett aus Las Vegas, das gekommen war um den Elbo Room mit erstklassigem Surf Rock zu füllen. Nicht nur haben die Black Sabbath gecovered, sondern neben Gitarre, Bass und Schlagzeug gab es da auch noch eine Tänzerin, die mit einem Hula-Hoop-Reifen bewaffnet, dem ganzen nochmal einen ganz eigenen "Las Vegas" Charme gegeben hat. Leider war es zu dunkel um Fotos zu machen, deswegen zeige ich hier einfach mal ein bootleg recording von Youtube. Am nächsten Tag ging es dann aber auch schon wieder mit dem Bus über die Bay Bridge und dann mit dem Zug wieder nach Davis zurück. So kurz vor Weihnachten gibt es ja doch ein paar Organisatorische Sachen zu klären. Vor allem was Reisevorbereitungen angeht. In nur drei Tagen, am 25.12, geht nämlich mein Flieger nach Honolulu, Hawaii!

posted 2010-12-22